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Coronavirus- Was kann ich tun um möglichst gut mein Immunsystem zu stärken?

Gepostet am 28. März 2020 um 4:35 Comments Kommentare (1)

Wir alle sitzen im selben Boot und kommen wahrscheinlich nicht drum rum, dass wir dem Coronavirus begegnen und dann wird es sich zeigen, ob unsere Immunabwehr bereit ist oder nicht. Bis jetzt haben die staatlichen Massnahmen noch nicht gegriffen. Eine Möglichkeit um die neue Krankheit effektiv zu behandeln ist noch nicht wirklich in greifbarer Nähe und ein Test um festzustellen, ob wir Corona schon erfolgreich bekämpft haben ist zwar möglich, aber noch nicht für die breite Bevölkerung in der Schweiz erhältlich. 

Viele haben Angst, sei es um die eigene Gesundheit, Finanzen oder einfach weil wir nicht wissen, wann diese ausserordentliche Lebensweise wieder in die Normalität zurück findet. Wir sind in einer Krise, welche keiner von uns je erlebt hat und es deshalb auch keine perfekte Lösung gibt. Wenn keiner auf Erfahrungen oder ein bekanntes Ende zurückgreifen kann, kann auch keiner sich Prognosen oder verlässliche Verläufe ausdenken. Bis jetzt stehen wir am Anfang und die meisten können dem Druck noch gegen halten, aber wie wird es sein, wenn es wie vom Bundesrat gesagt, ein Marathonlauf wird.

Deshalb habe ich versucht eine Lösung für unsere und auch für meine Gesundheit zu finden! Ich habe mich durch wissenschaftliche Papiere gelesen und mir verschiedene von Fachleuten ausgesprochene Erklärungen angehört. Die zwischenzeitliche Lösung liegt eigentlich auf der Hand, das Immunsystem muss gestärkt werden! Aber wie ist die Frage?

Schauen wir uns zuerst den Vorgang der Coronavirus-Infektion an:

Wichtig ist zu wissen, auch wenn man mit dem Virus einmal in Kontakt kommt, heisst das noch lange nicht, dass auch schon eine Infektion erfolgen muss. Unser Körper weiss sich zu wehren und hat zu diesem Zweck eine ganze Reihe von durchaus effizienten Abwehrmechanismen eingebaut.

Wenn Krankheitserreger versuchen einzudringen, bevorzugen sie dünne Schutzhäute, wie man sie vor allem in den Schleimhäuten vorfindet. Neben Mund, Auge und Nase, die einen für virale sowie bakterielle Krankheitserreger schwer passierbaren Schleim absondern, ist es primär der Verdauungstrakt, welcher die Viren abwehrt.

Findet eine Coronainfektion statt, dann vermehrt sich der Virus zuerst im Rachenraum und Symptome wie Hals- und Kopfschmerzen können auftreten. Vermehrungsfähige Viren wurden in einer Studie im Rachen bis zu vier Tage nach Symptombeginn und im Auswurf bis zu acht Tage nach Symptombeginn nachgewiesen. Es gibt aber auch Menschen, welche keine Symptome aufweisen und trotzdem das Virus weitergeben können und dies, zusammen mit der langen sonst schon symptomfreien Zeit, macht das Coronavirus so heimtückisch.


Die Anzhal der Viren im Rachenraum geht in der zweiten Woche zurück. Sie wandern dann entweder in die Lunge oder werden geschluckt und landen im Verdauungstrackt. Bestandteile der Viren wurden in verschiedenen Studien bis zu 18 Tage nach Erkrankungsbeginn in den Atemwegen der Patienten nachgewiesen. Ob diese Viren noch vermehrungsfähig und damit ansteckend waren, ist nicht bekannt.

Mittlerweile ist klar: Bei uns hat ein Grossteil der Erkrankten (etwa 80 Prozent) lediglich milde Erkältungssymptome – oder gar keine. Bei ca. zwanzig Prozent aber verläuft die Krankheit schwer, zehn Prozent haben einen kritischen und besonders lebensgefährlichen Verlauf. Die besondere Risikogruppe sind ältere Patienten und Menschen mit Vorerkrankungen.Bei Männern treten im Schnitt häufiger Infektionen mit Covid-19 auf, ebenso verläuft die Krankheit hier häufiger schwerwiegender und tödlicher. Aber diese Zahlen können sich, bedingt durch die Unkenntnis dieses neuen Virus, im Verlauf dieser Pandemie noch ändern.

Auch ist zum heutigen Zeitpunkt bekannt, dass ein grosser Teil der Verstorbenen bereits ein angeschlagenes Immunsystem hatten oder älter – oder beides waren. Das heisst, je älter der Patient, desto grösser das Risiko dem Virus zu erliegen. Aber auch junge Menschen könnten bei bestimmten Vorerkrankungen in Folge dieser Virusinfektion das Zeitliche segnen.


Dies führte bei mir zum Schluss, insbesondere da eine Impfung oder die richtige Medikation noch in den Sternen liegt, dass ich mein Immunsystem auf möglichst schnelle Weise unterstützen will. Hier ist was ich tue und warum:


3 Gründe, weshalb ich probiotische Bakterien gegen das Corona-Virus einnehme:


1.  Virale Bestandteile konnten in 50% der Stuhlproben von erkrankten Patienten nachgewiesen werden. Die aus dem Stuhl gewonnenen Viren
     waren immer noch infektiös. [Zitat aus Management of Corona Virus disease-19 (COVID-19): The Zhejiang Experience]
     Hände waschen nicht vergessen, mindestens 20 Sekunden einseifen!

     Zusätzlich wurde beobachtet, dass viele COVID-19-Patienten eine ungesunde Darmflora mit reduzierten Zahlen an Lactobazillen und       
     Bifidobakterien aufweisen, was das Immunsystem schwächen kann. Ist einmal die natürliche Barriere, die durch die Darmflora gebildet wird,
     gestört, so erhöht dies die Möglichkeit für Viren in den Körper einzudringen. Auf der anderen Seite kann das Eindringen dadurch reduziert
     werden, indem probiotische Keime eingenommen werden. Diese Darmbakterien oder Probiotika sind in der Lage, die defekte „Darmbarriere“ 
     wiederherzustellen.


2. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Verabreichung von probiotischen Milchsäurebakterien wie Lactobazillen, dazu führt, dass
    Grippesymptome abgeschwächt werden (Maeda et al. 2009; Boge et al. 2009; Olivares et al. 2007). Darüber hinaus reduzierte die Einnahme
    von Lactobazillen und Bifidobakterien die Häufigkeit von viralen Atemwegserkrankungen (Rautava et al. 2009). [Zitat aus Arena, Capozzi &
    Russo 2018, p. 9954]


3. Oft werden Viren direkt von Bakterien absorbiert, also eingefangen und „geschluckt“. (Al Kassaa et al. 2014). Von gewissen Darmbakterien
    weiss man, dass sie Influenzaviren direkt unwirksam machen (Al Kassaa et al. 2015; Wang et al. 2013). So haften sich Darmbakterien an
    die Oberfläche der Darmzellen an und verhindern auf diese Weise, dass das Virus in die Zelle eindringen kann (Bermudez-Brito et al. 2012;
    Varyukhina et al. 2012).


Zusammenfassend könnte also gesagt werden, dass:


1. Ausgewählte Darmbakterien in der Lage sind, Viren zu inaktivieren, bevor diese aufgenommen werden und es zu einer Infektion kommt.


2. Die antivirale Wirkung von Darmbakterien in Probiotikas kann indirekt eine Stimulierung des Immunsystems erzeugen. Klinische Tests mit
    einem eigens dafür entwickelten Probiotikum ergaben eine signifikante Erhöhung der Abwehrstoffe, welche virale und bakterielle
    Krankheitserreger im Darm unschädlich machen (Jung 1999).


3. Die Produktion antiviraler Substanzen kann auch durch gute Darmbakterien selbst erfolgen. Einerseits wird die Vermehrung von Viren durch
    Wasserstoffperoxid gehemmt (Conti et al. 2009), welches von Milchsäurebakterien produziert wird. Andererseits kann Lactat, das Hauptprodukt
    des Stoffwechsels von Lactobazillen und Bifidobakterien, das Milieu für Viren ungünstig machen (Martin et al. 1985, 2010; Tuyama et al. 2006).


So nehmen nun meine Familie und ich täglich Probiotika in hohen Dosen ein und hoffen, dass ein gestärktes Immunsystem, diese Pandemie ohne grösseren Schaden an uns vorbei gehen lässt!

Ich hoffe Ihnen mit meinen Erkenntnissen etwas geholfen zu haben und stehe Ihnen für Fragen natürlich gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund, halten Sie Sorge zu sich, verlieren Sie den Mut nicht und vor allem bleiben Sie wenn möglich zuahause!!!


Ihre Chiropraktorin Dr. Susanne Williams-Frey


 




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